Berichte
Aufnahme und Heilige Wassertaufe in BrühlSonntag, 05.02.2012
Der Bonner Bezirksälteste Dieter Pütz hielt am Sonntag, 5. Februar 2012, einen Gottesdienst, in dem eine Frau in die Gemeinde aufgenommen und ihre beiden Söhne getauft wurden. Den Ausführungen des Bezirksältesten lagen die Worte aus 1. Korinther 10, 24 zugrunde: „Niemand suche das Seine, sondern was dem andern dient.“
Die im Gottesdienst bevorstehende Aufnahme und die Taufe stellen Beispiele für Aufbau und Wachstum der Gemeinde dar, so führte der Bezirksälteste am Anfang aus. Darüber hinaus sind alle Gemeindemitglieder aufgerufen, die Gemeinschaft zu bauen und zu festigen. Dies geht nur, wenn sich der Einzelne hinter die Bedürfnisse und Belange des Nächsten und der Gemeinde als Ganzes zurücknimmt. Dazu gehöre auch, manches Mail eigene Positionen aufzugeben und das zu tun, was dem Anderen dient. Mit dem Nächsten großzügig umzugehen, ihm ein liebes Wort zu schenken, nachsichtig und großherzig zu sein, sind Dinge, die die Gemeinschaft in der Gemeinde stärken.
Hirte Günter Felsner führte aus, dass das Bibelwort die Basis der christlichen Lehre wiedergibt und gleichzeitig die Liebe Gottes gegenüber den Menschen zum Ausdruck bringt.
Auf Wunsch der in die Gemeinde aufzunehmenden Christin sangen alle das Lied „Gott ist die Liebe“. Durch die Aufnahme in die Gemeinde wird aus dem „SIE“ und „IHR“ ein „WIR“ - so stellte der Bezirksälteste die Wirkung dar. Um den beiden Jungs zu verdeutlichen, was Taufe bewirkt, schloss er sie in seine Arme und sagte: „Taufe ist so, als wenn Gott euch drückt und fest in die Arme nimmt.“ Ein besonderes Erlebnis war die Taufe auch für die anderen Kinder der Gemeinde, die als Freunde der Beiden mit am Altar sein durften und die Handlung so aus nächster Nähe mit erleben konnten.
Text: Ira Schäfer, Matthias Franz; Fotos: Pascal Reiser